Gründungsgeschichte

 Die Bachgemeinde Wien wurde 1913 vom philharmonischen Oboisten Alexander Wunderer gegründet. Sie zählt seit über 100 Jahren zu den renommierten Wiener Musikinstitutionen. Neben den Werken Johann Sebastian Bachs werden auch regelmäßig Kompositionen von Heinrich Schütz, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Brahms, Anton Bruckner, Felix Mendelssohn-Bartholdy u. a. aufgeführt. 

Die Geburtsstunde des Chores der Bachgemeinde Wien – seit 2011 BAchCHorWien – fällt in das Jahr 1938 unter der Leitung von Prof. Julius Peter. Bis dahin bestand nur ein Instrumentalensemble. 

1972 - 2011

 Von 1972 bis 1985 hatte Prof. Hermann Furthmoser, von 1986 bis 1987 Kantor Martin Rieker die musikalische Leitung inne. 

1987 folgte bis zum Frühjahr 2011 Prof. Wolfgang Gabriel als künstlerischer Leiter. Unter seiner Führung gelangten alle großen Chor-Orchesterwerke sowie weltliche und geistliche Kantaten und die Motetten von J. S. Bach zur Aufführung, ebenso der Messiah von G. F. Händel, die Johannes-Passion und Weihnachtshistorie von H. Schütz, Die Schöpfung von J. Haydn, die Messe in c-Moll, das Requiem von W. A. Mozart, Ein deutsches Requiem von J. Brahms sowie Messe de Requiem von G. Fauré. Die überaus erfolgreiche Aufführung von Händels Messiah im Juli 2002 in der Basilika von Vézelay (Frankreich) stellt einen der künstlerischen Höhepunkte der Ära Wolfgang Gabriel dar.