Symbole - Entsprechungen
Die Frösche
am linken und rechten Zugang zur Quelle.

Das Durchschreiten der Zugänge bedeutet ein Eintauchen
in eine andere Welt.
Der Frosch ist ein wandlungsfähiges Wesen zwischen Wasser und Land.
Die Seite des Wassers deutet auf die kalte, noch unpersönliche
Natur (dazu gehört auch Sexualität und Triebhaftigkeit), die
Seite des Landes deutet auf eine höhere Stufe der Evolution oder
Entwicklung hin. Der Frosch gilt weltweit als Glücksbringer und
als Fruchtbarkeitssymbol (Kelten, Mayas, Azteken, Indianer, Aborigines,
Ägypten). Er ist im Froschkönig das Symboltier der Hebammen.
Die ägyptische Göttin "Hequat" (Plus-Gottheit als
Frosch dargestellt) ist ein Zeichen für Fruchtbarkeit (Landwirtschaft
und Familie), half bei Geburten, verlieh langes Leben, Unsterblichkeit
und Auferstehung. In China gilt der Frosch als Zeichen des mondverbundenen
Yin. Der Froschgeist "Ch'ing-wa Sheng" ist Heiler und Garant
für florierende Geschäfte. Häufig steht der Frosch für
Regen, in Indien stützt er die Welt. Der Frosch gilt in der Mythologie
auch als Mondverschlinger (also auch der Urheber der Mondfinsternis).
Ich empfehle den Froschkönig
(Link) zu lesen.
Die Quelle
Q
ist ein Symbol für Fruchtbarkeit, frische Energie, seelische Frische,
Reinheit, Jungfräulichkeit, Glück und Erfolg, ergiebige Geschäfte,
Genesung eines Kranken, Gewinn, eine glückliche Heirat eines Ledigen.
Das Baden in klarem Quellwasser wäscht auch von falschem Verdacht
rein.
Das der Erde entspringende Quellwasser entspricht dem Blut von Mutter
Erde.
Der Weg zur Quelle führt gegen den Strom.
Er ist mühsam und geht bergauf. Lebendigkeit zu erlangen, erfordert
also Umkehr d.h. gegen den Strom angehen! Jesus, als kundiger Avatar
auf Mutter Erde kann uns dabei Wegweiser und Helfer sein. Als erwachter
Lichtarbeiter in der heutigen Welt zu leben,
stellt somit eine Herausforderung dar.
Der Lohn dafür ist nicht von dieser Welt, dafür aber unvergänglich
und absolut!
Wie der Hirsch lechzt nach frischem
Wasser,
so lechzt meine Seele, Gott nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott,
nach dem lebendigen Gott.
Wann darf ich kommen
und Gottes Antlitz schauen?
aus Psalm 42
Ich bin das A und das O,
der Anfang und das Ende.
Ich will dem Durstigen geben
von der Quelle des
lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21:5,6
Das Wasser
ist ein Ursymbol der fließenden, strömenden
Liebe, des Lebensstromes,
der Emotionen und der reinigenden Kraft.
Ich taufe euch mit Wasser zur Buße;
der aber nach mir kommt, ist stärker als ich,
und ich bin nicht wert,
ihm die Schuhe zu tragen;
der wird euch mit dem
heiligen Geist und dem Feuer taufen.
Matthäus 3:11
Das Wasser sucht seinen Weg ins Tal und es kann Felsen formen.
Wasser ist Informationsträger und -speicher. Einzig das aus dem
Fels tretende Wasser bei einer Quelle hat wieder einen gelöschten
Speicherstand, außer die Ortsqualität. Als einziges Element
kommt es in natürlicher Form in allen drei Aggregatzuständen
vor, während es ständig im Kreis geht und damit Sonnenenergie
Dank der Gravitation von Mutter Erde in kinetische Energie (nutzbare
Wasserkraft) umwandelt. Die Erdoberfläche besteht zu 74% aus Wasser,
der Mensch zu 80% (Säugling) - 60% (Greis).
Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muss es,
Ewig wechselnd.
aus "Gesang der Geister über den Wassern"
von Johann Wolfgang von Goethe
In der schamanischen, mythologischen, spirituellen, astrologischen und
traditionell chinesischen Weltanschauung, sowie in der Tiefenpsychologie
hat das Wasser
eine ganze Reihe von Entsprechungen (siehe auch Link):
Meridiane: Blase (Yang-Organ) und Niere (Yin-Organ)
5 Elemente: erzeugt Holz, zerstört Feuer, ....
Elemente stehen für die Schöpfung
Yin und Yang: Altes Yin
Sinnesorgan: Ohr
Sinn: Geschmackssinn
Geschmack: salzig (weicht Blockaden auf, zuviel Salz->verhärtet)
Stimme: Stöhnend (unausgewogenes Element)
Geruch: faulig (unausgewogenes Element)
Körperflüssigkeiten: Urin
Körpergewebe: Knochen, Knochenmark
Kraft des Elements erkennbar in Kopfbehaarung
Archetypus: Der Sucher
Qualitäten: sanfte Stärke
Temperatur: Kälte
Energierichtung: absteigend, Qi nach unten leitend
Tageszeit: Abenddämmerung, Nacht
Jahreszeit: Herbst (Erntezeit), Winter
Farbe: blauschwarz
Zahlen: 1 und 6
Lebensalter: Reife, Lebensabend
Himmelsrichtung: Westen (Sonnenuntergang), Norden?
Planeten: Mond(sichel) und Venus, Merkur?
Gerät, Tarotkarte: Kelch
Instrument: Triangel, Glocke
magischer Gegenstand: Schale, Tasse, Kessel
Metalle: Silber, Kupfer
Gefühl: Liebe, Angst (unausgewogenes Element)
Geistiges Prinzip: Seelenebene, Gefühle, Empfindungen, Unbewusste
Naturgeister: Nixen, Undinen unter der Herrschaft ihres Königs
Niksa
Engel: Raphael, Herrscher über Element ist Erzengel Gabriel
Edelstein: Bergkristall, Aquamarin
Räucherwerk: Myrrhe
Pflanzen: alle Wasserpflanzen, Lotos (weiß- gebende Liebe, rosa-
empfangende Liebe)
Baum: Weide
Tiere: alle im Wasser lebende Geschöpfe (Fisch), Seevögel
Symbol in höchster Entwicklungsphase des Aufstiegsweges:
- Skorpion (noch nicht überwundene Verstrickung irdischen
Lebens in Geburt, Tod, Wiedergeburt)
- Schlange (noch nicht überwundene Erdgebundenheit)
- Adler (spirituelle Neugeburt, innere Freiheit, spirituelle Erkenntnis,
transformierte Sexual-Energie)
Fabeltier: die Schildkröte (Sicherheit und Schutz)
Göttinnen: Aphrodite, Isis, Mariamne, Tiamat
Götter: Dylan, Ea, Llyr, Mannaman, Osiris, Neptun, Poseidon
Astrologie: Krebs, Skorpion und Fische
Weitere psychologische Entsprechungen:
Beschützendes, Bewahrendes,
dem Rhythmus des Lebens folgen "akzeptieren, wie es kommt".
Die Aufgabe: Vertrauen in seine Ressourcen entwickeln, mit dem Leben
"fließen".
Alles Befruchtende, Anpassungsfähige, Verschwindende, Hingabe,
das weibliche Prinzip also, Kommunikation, göttliche Weisheit,
ewiges Geben und Nehmen, Klugheit, Mut, Macht, Erfolg, Liebe, Intuition,
Fruchtbarkeit.
Das Trinken von kaltem Wasser bedeutet, dass du im Einklang mit den
Bedürftnissen deines Körpers lebst und auf deine Gesundheit
achtest.
Fließendes Wasser bedeutet Frieden und Wohlbefinden.
Stark strömendes Wasser versinnbildlicht Leidenschaft.
Die Taufe dient der Buße zur Vergebung der Sünden und zur
Reinigung von Schuld.
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