Geißberg - Verbindung zur Kirche
Der Geißberg (oberhalb der Kirche) war schon zu
keltischen Zeiten ein heiliger Opfer- und Kultberg. An der Stelle des
heutigen Pfarrhofes oberhalb der Kirche entsprang eine heilige Quelle,
die früher durch die erste Kirche ging. Die Nymphe dieser Quelle
ist die hl. Maria,
wonach die Kirche naheliegenderweise einst benannt wurde - eine Marienkirche.
(Früher hieß der Ort Maria Kaltenleutgeben)
Da die Marienkirche mit dem heiligen Wasser und der damals schon verehrten
schwarzen Madonna einen Pilgerstrom von Menschen anzog, wurde sie beim
Neubau dem hl. Jakob - dem Fürsprecher der Pilger - geweiht. Heute
beherbergt die Kirche neben der berühmten schwarzen Madonna auch
einen Opfergang hinter dem Altar, der beim mehrmaligen Durchschreiten
im Uhrzeigersinn ein Reinigen und Aufladen der Gläubigen bewirkt,
was die Wenigsten heute wissen. Diese "Kirchen"-Quelle wurde
dann Jakobsquelle genannt und leider zu eng im Jakobs-Gesundheits-brunnen
gefasst, wodurch sie später versiegte. Keine Quelle will länger
gepresst und unfrei sein! Das Gebäude des Gesundheitsbrunnens ist
am Aufgang zur Kirche noch heute zu sehen.

Eiswiese mit Kirche um 1810
Vom Geißberg entspringen 3 Quellen und als die
"Kirchen"-Quelle versiegte, suchte sich das Quellwesen eine
andere Quelle dieses Bergstromes. Sie dürfte sich bei der Rebekkaquelle
niedergelassen haben; Maria beschützt und wacht nun über die
Rebekkaquelle.
Der Blick von der Rebekka auf der Skulptur an der Quellfassung blickt
ganz exakt zur Kirche hinüber! Welch ein Ausdruck der energetischen
Verbindung.
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